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Fragen an die Fraktion

Die UCW Olpe lehnt die Schließung von elf Kinderspielplätzen ab!

Ist das Spielplatzkonzept wirklich ein Konzept? Oder nur ein geschnürtes Sparpaket auf dem Rücken der Kinder?
 Spielplatz-Kortemicke
Die UCW Olpe wird das derzeit diskutierte Spielplatzkonzept in dieser Form nicht mittragen. Von vorneherein zu sagen: „Es werden elf Spielplätze geschlossen und die Grundstücke werden vermarktet“ erinnert doch sehr an einen Ausverkauf von Spielgrund zur Sanierung des Stadtsäckels. Natürlich gibt es Spielplätze, die weniger genutzt werden. Aber liegt das immer am demographischen Wandel, oder vielleicht eher an der mangelhaften Ausstattung und Pflege vieler Spielplätze? Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie schnell eine Bevölkerung wachsen kann. Damit kann und wird sich auch in Gegenden, wo heute wenig Kinder sind, die Demographie wandeln. Einerseits verlangen wir von jungen Familien, dass sie sich in den Orts- und Dorfkernen ansiedeln, alte und leerstehende Häuser kaufen und renovieren, anstatt neu zu bauen, andererseits soll gerade in diesen Bereichen mangels Kindern die Spielplatzdichte reduziert werden? Gerade in Bereichen mit überwiegend älteren Bewohnern dürfte sich durch den Kauf von Leerständen, Zuzug und Nachverdichtung der Kinderanteil kurz bis mittelfristig wieder deutlich steigern.
Natürlich kann es in Einzelfällen erforderlich sein, einen Kinderspielplatz aufzugeben. Wir werden uns jeden dieser Einzelfälle ganz genau anschauen und auf jeden Fall die Meinung der Bürger und Eltern, die sich in den Bürgerversammlungen widerspiegeln sollte, in unsere Entscheidung einbeziehen.
Grundsätzlich halten wir den Plan, elf Spielplätze zu schließen, für nicht richtig. Wenn eine Spielfläche mangels Nutzung überhaupt vorübergehend stillgelegt werden soll, dann sollte sie für die Zukunft vorgehalten und entsprechend gepflegt werden. Ein verkaufter Kinderspielplatz wird nie wieder ein Kinderspielplatz!
Das Argument, dass viele Eltern Spielgeräte auf ihren Grundstücken besitzen greift ebenfalls zu kurz: Ein Kinderspielplatz ist immer auch ein sozialer Treffpunkt, wo sich Kinder, Mütter und Väter aller sozialen Schichten treffen. Damit ist ein Kinderspielplatz sicher auch eine Begegnungsfläche für Integration; gerade unter den Kindern selbst, die solch komplizierte Wörter gar nicht für das gemeinsame Spielen benötigen!
Die jüngsten Beispiele aus Saßmicke und der Kortemicke zeigen, dass attraktive Spielplätze auch angenommen werden. Es ist also eine Spielplatzattraktivierung und -erneuerung erforderlich; keine pauschale Schließung. Wir von der UCW Olpe werden aus diesem Grunde bei den Haushaltsberatungen eine Aufstockung des Budgets für die Pflege und Ausstattung der Kinderspielplätze beantragen.

UCW Klausur in Waldbreitbach

Kürzlich trafen sich Ratsmitglieder und sachkundige Bürger der Olper Unabhängigen im Westerwald zu ihrer diesjährigen Klausurtagung.

In Waldbreitbach an der Wied ging es hierbei um die strategische Ausrichtung der Unabhängigen Christlichen Wählergemeinschaft (UCW Olpe), um Informationen rund um das politische Tagesgeschäft und um die Optimierung der Kommunikation. In intensiven Sitzungen wurde rege diskutiert und Strategie und Profil des Vereins besprochen.Klausur_2016-1

Im Rahmen dieser Klausurtagung überreichte die Vorsitzende der UCW, Frau Gerda Reuber, Herrn Udo Baubkus ein Präsent für 15 Jahre Arbeit als Fraktionsvorsitzender und dankte ihm im Namen der Vereinsmitglieder für seine langjährige Tätigkeit in diesem Amt.Klausur_2016-2

Erster Bürgerworkshop zum Rathaus am 05. April

Die Entscheidung um die Frage zur Zukunft unseres Rathauses rückt näher. Nachdem die UCW schon im Kommunalwahlkampf eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung gefordert hatte, freuen wir uns, dass diese nun auch stattfinden wird. Diese Bürgerbeteiligung wurde möglich, da die Olper Bürger die absolute Mehrheit in Olpe nicht mehr gewählt haben.

Olpe-Rathaus

Am 05. April wird in der Realschule Olpe der erste Bürgerworkshop stattfinden. Dieser dient der Suche nach möglichen Varianten für das Rathaus, welche anschließend über eine fachlich begleitete Bewertung verglichen werden können. Die Spannweite der Möglichkeiten reicht von einer Sanierung bis zu einem kompletten Neubau an anderer Stelle. Auch bisher unbekannte Ideen können dort beraten werden und fließen in den Abstimmungsprozess mit ein.

Wir hoffen auf rege Beteiligung der Olper Bürgerschaft bei diesem für die Zukunft der Innenstadtentwicklung so wichtigen Prozess. Weitere Informationen zu dem Verfahren werden in Kürze auch auf der Internetpräsenz der Stadt Olpe zu finden sein. Diese werden dann auch hier verlinkt.
Wünschen Sie Informationen seitens der UCW, sprechen Sie uns an.

Gerne stellen wir Ihnen unsere Ideen zum zukünftigen Rathaus vor.

Das „Alte Forsthaus“ soll privat bleiben!

Wie man feststellt, wird die Flüchtlingsproblematik für die Kommunen einen Härtetest der besonderen Art darstellen. Auch wir als Stadt Olpe können trotz ZUE nicht feststellen, dass wir „aus der Sache raus“ sind, im Gegenteil: Wir müssen in diesem Jahr je nach Szenario mit 300-500 unterzubringenden Flüchtlingen rechnen; eine Herkulesaufgabe! Vor diesem Hintergrund unterstützt die UCW Olpe die Bemühungen der Verwaltung, Wohnraum für Flüchtlinge in jedweder Form zu generieren. Dass zu diesem Zweck auch der Kauf des alten Forsthauses auf der Agenda steht, ist nachvollziehbar.
Die UCW Olpe setzt sich dafür ein, dass die Immobilie „Altes Forsthaus“ dem freien Käufermarkt zugänglich bleibt.
 Forstamt-Denkmal-Olpe
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Einerseits ist bekannt, dass es mehrere Kaufinteressenten für dieses alte denkmalgeschützte Gemäuer gibt. Andererseits haben wir große Bedenken, Flüchtlinge in diesem Gebäude unterzubringen. Es handelt sich bei dem Alten Forsthaus um ein denkmalgeschütztes Gebäude. Wenn es dafür solvente Kaufinteressenten gibt, kann mandavon ausgehen, dass sie das Haus vermutlich nicht trotz, sondern gerade wegen der Denkmalseigenschaft kaufen wollen. Damit ist für uns so gut wie sichergestellt, dass das Alte Forstamt auf Jahre und vermutlich Jahrzehnte nicht nur in einem guten Erhaltungszustand bleiben, sondern darüber hinaus vermutlich zu einem für die Stadt Olpe als Bereicherung zu bezeichnenden Schmuckstück hergerichtet werden würde. Wir wissen nicht, welcher der Interessenten in einem Bieterwettbewerb letztlich der Erfolgreiche werden würde, aber wir sind uns sicher, dass ein privater Erwerb für Haus und Grundstück die beste Alternative darstellt.
Wenn hingegen das Gebäude von der Stadt Olpe erworben und mit Flüchtlingen besetzt würde, steht aus unserer Sicht die Denkmalseigenschaft auf dem Spiel. Einerseits kann und wird die Stadt Olpe nicht die gleiche liebevolle Pflege für das Haus an den Tag legen können, wie ein privater Investor, andererseits ist bei einer Nutzung als Asylunterkunft davon auszugehen, dass das alte Gemäuer Schaden nehmen wird. Daran dürfte sich auch dann nichts Wesentliches ändern, wenn nur Flüchtlingsfamilien untergebracht werden würden.
Im Rahmen des dezentralen Unterbringungskonzeptes wäre die Nutzung als Asylunterkunft sicher denkbar. Vorrangig ist es aus Sicht der UCW allerdings, in den umliegenden Ortschaften Gebäude anzukaufen und zu nutzen. Ein richtiger Anfang ist mit dem Erwerb der Immobilie in Rhode gemacht. Weitere müssen folgen.
Sollte die Stadt sogar daran denken, auf dem weitläufigen Grundstück einen Container aufzustellen, würde das weitere Probleme nach sich ziehen. Angefangen von den Anschlusskosten für Wasser, Abwasser und Energie, über die Gefahr einer Ghettoisierung in diesem eher schwach besiedelten Areal bis hin zu den besonderen Problemen einer Massenunterkunft.
Aus Sicht der UCW Olpe sollte man gerade dieses außergewöhnliche Gebäude dem freien Markt überlassen und damit sicherstellen, dasses im Rahmen eines Bieterwettbewerbs entweder von einem solventen Investor erworben wird, der es seiner Geschichte entsprechend weiter nutzt, oder aber von Privatkäufern, die es liebevoll als „Altes Forsthaus“ und Zuhause renovieren und restaurieren.
Wir glauben nicht, dass die fraglos schwierigen Herausforderungender künftigen Unterbringung von Flüchtlingen allein an dieser einen, aber besonderen Immobilie scheitern werden. Gerade weil der Wohnungsmarkt in Olpe schon überlastet ist und Grundstücke für Neubauten nahezu nicht mehr verfügbar sind, sollten wir dieses Gebäude dem freien Markt überlassen.

Neuaufstellung des Teilflächennutzungsplanes zur Windenergie

Gemeinsam mit der CDU hat die UCW Olpe für deutlich mehr Bürgerbeteiligung bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans für den Teilbereich Windenergie gesorgt.

Vor der eigentlichen Beschlussfassung und noch vor der obligatorischen Öffentlichkeitsbeteiligung können und sollen sich möglichst viele Bürger im Rahmen von Bürgersprechstunden und Bürgerversammlungen einbringen können. Wenn auch damit (je nach eigener Meinungslage) der Ausbau der Windkraft nicht verhindert oder aber befördert wird, so wird doch jedem Bürger Gelegenheit gegeben seine Meinung zu äussern und sich in dieser Thematik einzubringen.

Ergänzend zum oben oben angeführten erweiterten Beschluss erklärt die UCW:

windraeder_rehringhausen-160227-2Die von EU, Bund und Ländern gesetzlich vorangetriebene und auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz fußende exorbitante Ausweitung der Anzahl der Windenergieanlagen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland wird von der UCW Olpe äußerst kritisch gesehen. Auch wenn die UCW Olpe ihre Tätigkeiten traditionell grundsätzlich auf das Gebiet der Stadt Olpe beschränkt, so betreffen die Auswirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und der daraus begründeten geradezu ausufernden Erhöhung der Anzahl an zu errichtenden Windkraftanlagen die Stadt Olpe in einem Maße, das uns geradezu zwingt, uns in diesem Fall auch bundes- bzw. landespolitisch zu äußern.

Nicht nur die UCW Olpe betrachtet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als „mit der heißen Nadel“ gestricktes Konstrukt, auch in der überregionalen Politik mehren sich die Stimmen derer, die mahnend den Zeigefinger erheben. Die Fülle der Argumente gegen das EEG steht gegenteiligen Argumentationen nicht nach: Das EEG ist ökonomisch unsinnig: Große und größte deutsche Energiekonzerne, klassisch ökonomische Schwergewichte in Deutschland und Europa, werden durch die unmittelbaren und mittelbaren Folgen des EEG an den Rand des Ruins gebracht (E-on; RWE). Wo liegt die Sinnhaftigkeit der Errichtung von Windenergieanlagen, wenn die Einspeisung des erzielten Stroms ein derzeit noch nicht gelöstes Problem darstellt? Wie sieht die energetische, ökonomische und ökologische Nettobilanz eines Windrades aus, wenn man den Energie-, Wasser und Ressourcenaufwand für die Errichtung, Betreibung und Entsorgung eines Windrades über die angedachte Laufzeit von 20 Jahren aufrechnet? Herstellung und Aufstellung eines Windrades verbrauchen eine große Menge an Energie, Frischwasser und weiteren Ressourcen wie Metallen, Edelmetallen, Kunststoffen, Schmiermitteln und Vielem mehr.

Bei der Aufstellung von Windrädern wird nicht nur für den Standort, sondern auch für die Zuwegung und die Stromtrasse Landschaft, Wald und Flur „verbraucht“. Biologen und Ökologen beklagen immer wieder große Verluste in der Vogelwelt und bei den nachtaktiven Flugsäugern. Über die Einflüssen des Schattenwurfs und des Infraschalls auf die restliche Tierwelt kann man nur spekulieren: Der Mensch wird aber durch diese Einflüsse bei den derzeitig gesetzlich geltenden Abstandsgrößen nachweislich unmittelbar beeinträchtigt. Wenn man dann noch Standzeiten, Reparaturanfälligkeit und Wartungsintensität von Windrädern in die Berechnungen mit einbezieht, bleibt in den meisten Fällen nur ein deutliches Minus in der Bilanz übrig. So geschehen beim Windrad auf dem Erbscheid, das vom Kreis Olpe nach fast 15-jähriger Laufzeit aus ökonomischen Gründen (!) abgestellt wurde; die Kosten des  Abbaus und der Entsorgung stehen noch aus.

Alle diese Gründe führen dazu, dass wir von Seiten der UCW Olpe die Aufforderung an alle politischen Gruppierungen stellen, diesem Unsinn EEG entgegen zu treten und es entweder grundsätzlich zu überarbeiten, oder besser ganz abzuschaffen.

Die SPD sollte sich endlich einmal eingestehen, dass die Forderungen im Regionalplan in jede kleinste Lichtung ein Windrad zu stellen nicht realisierbar und – auch ökologisch – vollkommen unvernünftig ist. Noch dazu lassen diese sich ständig von den Grünen vor den grünideologischen Karren spannen.

Die CDU die einen Großteil des Regionalplans über den übereilten Atomausstieg mitverursacht haben, sollte endlich einmal die Folgen Ihrer Eigenen Politik überdenken und nicht je nach parteipolitischer Ebene (Bund, Land, Kommune) etwas anderes fordern.

Und nicht zuletzt die Grünen, die mit Ihrem wild durchs Land regulierenden Landesumweltminister Remmel einerseits immer wieder die Energiewende fordern, im Gegenzug aber über artenschutzrechtliche Bedenken (siehe beim Bau der Höchstspannungsleitung im Bereich Helden) genau diese verhindern.

Offenbar sind alle bundesweit politischen Parteien nicht in der Lage oder gewillt, mit lokalem Blick an brisante kommunale Themen heran zu gehen. Ihnen wird der Wille der Bundespartei aufoktroyiert, eine sachliche Auseinandersetzung mit Themen in der kommunalen Ebene findet nicht statt.

Die UCW Olpe ist der Meinung: Im Sinne unserer Stadt Olpe und ihrer schönen Naturlandschaft mit dem Wirtschaftsfaktor Tourismus sollten wir uns alle gegen die Ausweitung der Windkraftnutzung stemmen!

Initiative der UCW Olpe zu Schulnamen erfolgreich

Auf Initiative der UCW Olpe wurde über die Beschlussfassung zur Namensgebung der am Standort der ehemaligen Hohenstein-Grundschule eingerichteten Gemeinschaftsschule Hakemicke neu beraten.

Der vorgebrachte Vorschlag, den lokalen Bezug „Hoher Stein“ in der Namensgebung zu verwenden, konnte mit Zustimmung aller Fraktionen sowohl im Ausschuss Bildung, Soziales und Sport, wie auch in der Ratssitzung vom 11.November umgesetzt werden.

Die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Hakemicke erhält mit Wirkung zum 01.02.2016 den Namen: „Gemeinschaftsgrundschule der Kreisstadt Olpe am Hohen Stein“

Update: Im aktuellen Schulentwicklungsplan unter Fazit, allerdings geht es dort um die Sekundarschule: „Eine Namensgebung, die der Schule ein Gesicht statt des anonymen Begriffes „Sekundarschule“ gibt, kann Akzeptanzprobleme vermindern“.

Wir lagen mit unserem Vorstoss zur Grundschule Hoher Stein wohl nicht falsch. 🙂

Die Digitalisierung des Stadtarchivs nimmt Fahrt auf

stadtarchiv_bild-von-stadtolpeIn den Beratungen zum Haushalt 2015 wurde auf Vorschlag der UCW ein Betrag von 2.000 € zur Digitalisierung von Schriften und Büchern und Bildern eingesetzt.

Inzwischen ist es dem Kreisarchivar gelungen, eine beträchtliche Zahl von historisch wertvollen Schriften und Büchern ins Netz zu stellen.

Auch für das Jahr 2016 stehen jetzt zusätzliche Mittel zur Digitalisierung zur Verfügung. Zu finden sind die Schriften, Bilder und Bücher auf der Internetseite der Stadt Olpe unter: Bildung und Kultur – Stadtarchiv – Stadtarchiv digital.

Link zum Olper Stadtarchiv

Ordentliche Mitgliederversammlung am 27.11.2015

Am 27. November traf sich die Unabhängige Wählergemeinschaft Olpe e.V. (UCW Olpe) im Kolpinghaus zur diesjährigen Ordentlichen Mitgliederversammlung (OMV).

Pünktlich um 18:30 Uhr eröffnete die Vorsitzende, Frau Gerda Reuber, die Versammlung. Nach den Berichten der Vorsitzenden und des Fraktionsvorsitzenden, in denen auf die wichtigsten Dinge des vergangenen Jahres, wie die Bürgermeisterwahl und den Eintritt von Neumitgliedern eingegangen wurde, verlas der Schatzmeister seinen Bericht.

Bernd Spuhler konnte von einem befriedigenden Ergebnis und einem soliden Kassenstand berichten. Nach dem Bericht der Kassenprüfer erfolgten die Entlastungen des Schatzmeisters und des Vorstandes einstimmig.

Ebenso einstimmig gingen die anstehenden Vorstandswahlen über die Bühne: Udo Baubkus (2. Vorsitzender), Bernd Spuhler (Schatzmeister) und Georg Nieder (2. Beisitzer) wurden ebenso einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, wie Werner Pulte als Kassenprüfer gewählt wurde.

Ein weiteres Ergebnis der harmonisch verlaufenen Versammlung war der Beschluss, dass ab dem Geschäftsjahr 2016 Mitglieder, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, sowie Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr und bis zur Beendigung ihres Studiums oder ihrer Ausbildung, von einer Beitragszahlung befreit sind. Hiermit möchte die UCW insbesondere Jugendlichen und in der Ausbildung befindlichen jungen Erwachsenen die Entscheidung erleichtern, sich politisch zu engagieren. Mit einer allgemeinen Diskussion über aktuelle politische Sachfragen und Vereinsangelegenheiten endete die Versammlung.

Nachlese

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

zunächst möchte ich mich für die Unterstützung bedanken.

Es war mir klar, dass das erklärte Ziel, eine Stichwahl zu erreichen, schwer werden würde. Soweit davon entfernt zu sein ist allerdings ernüchternd. Offensichtlich hat die Mehrheit sich keinen Wechsel gewünscht, das gilt es zu respektieren. Besorgniserregend finde ich zudem die geringe Wahlbeteiligung.

Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten und weiter zu arbeiten.

An dieser Stelle nochmals meinen Glückwunsch an Peter Weber zur gewonnenen Wahl!

Herzliche Grüße

Andreas Molter

Bürger fragen – Bürgermeisterkandidaten antworten

Bei der gestrigen Veranstaltung im Kolpinghaus informierten sich über 100 Bürger im Kolpinghaus Olpe über die Ziele und Vorstellungen der Bürgemeisterkandidaten. Viele Themen, u. A. Rathausneubau, Flüchtlingssituation, Denkmalschutz und Parkplätze wurden angesprochen.

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Die 3 Kandidaten für das Bürgermeisteramt Peter Weber, Wolfgang Wigger und der unabhängige Kandidat der UCW Andreas Molter sprachen über Ihre Ziele und Ideen, welche Sie als Bürgermeister umsetzen wollen. K1024_2015_08_17_19_13_48

Die gewohnt professionelle Moderation von Herbert Kranz führte zur sachlichen Auseinandersetzung mit den Einzelthemen. Erwartungsgemäss waren nicht sehr viele Differenzen wahrzunehmen, obwohl in einigen Punkten wie z.b. der bestehenden Verschuldung der Stadt Olpe oder der Notwendigkeit der Parkflächenbewirtschaftung unterschiedliche Meinungen erkennbar waren.

Fragerunde im Rahmen der Seniorenwoche

Unser BM-Kandidat Andreas Molter nahm am 12.08.2015 im Kolpinghaus an der Gesprächsrunde mit den Olper Bürgermeisterkandidaten teil. Die Podiumsdiskussion fand im Rahmen der Olper Seniorenwoche statt und wurde von Heinrich Maiworm, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Olper Senioren moderiert. Peter Weber (CDU), Wolfgang Wigger (SPD) und Andreas Molter(UCW) erläuterten ihre Ansichten und Standpunkte zu den Themen Fahrkartenverkauf, Quartiersentwicklung, ÖPNV/Bürgerbus, Kulturförderung, Förderung des Ehrenamts und Spielplätze.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen erwartungsgemäß die Themen Flüchtlingssituation und Stadtentwicklung/Rathaus/Stadtmuseum.
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Beim Thema Flüchtlinge machte Andreas Molter deutlich, dass er sich etwas anderes vorgestellt habe als eine ZUE im ehemaligen Regenbogenland und lieber die Integration in den Vordergrund gestellt hätte, auch unter den Gesichtspunkten demographische Entwicklung und Arbeitsmarkt.
Zur Stadtentwicklung erklärte Andreas Molter, die Potentiale im Bereich Rathaus/Bahnhof müssen optimal genutzt werden. Ein zukünftiges Rathaus ist seiner Ansicht nach unter Einbeziehung aller Aspekte und Beschränkung auf das Notwendige nachhaltig finanziert zu planen. Dabei sind vorhandene Gebäude möglichst einzubeziehen und moderne Arbeitsformen wie mobile Telearbeit via Internet zu nutzen. Im Zusammenhang mit dieser Planung kann er sich die Verwirklichung des Stadtmuseums vorstellen. Hier sei aber zunächst der Ideenwettbewerb zum Rathaus abzuwarten und die Frage der Finanzierung nachhaltig zu klären.
Auf eine Frage nach seiner Qualifikation für das Bürgermeisteramt erklärte Andreas Molter, dass er sich gut vorbereitet sieht, da er bei seinem Arbeitgeber diverse Führungslehrgänge absolviert hat und bei der DAK auch Leitungsfunktionen wahrnimmt. Auch im Ehrenamt habe er über lange Jahre gezeigt, dass er führen könne.
Abschließend fragte CDU-Kreistagsmitglied Heribert Burghaus die Kandidaten, wie als Bürgermeister Entscheidungen ohne eigene Mehrheit in Rat und Ausschüssen herbeiführen wollen. Hier fand Andreas Molter erkennbar viel Zustimmung bei den Zuhörern als er seine Ansicht kundtat: „Wie fast alles ist auch das ein Ringen um Kompromisse. Man muss sich austauschen, transparent sein, erklären und den Bürgern mitnehmen. Dann werden sich auch Mehrheiten finden. Es geht ja darum, die Stadt nach vorn zu bringen und nicht irgendwelche Parteilinien zu befriedigen.“

zu Besuch am Regenbogenland

Am Dienstag nachmittag war unser Kandidat für das Amt des Olper Bürgermeisters, Andreas Molter zu Besuch bei den Anwohnern des Regenbogenlandes. Es wurde über die Sorgen und Nöte, welche durch die momentane Nutzung als Notunterkunft immer wieder auftreten, gesprochen.

Insbesondere wurde hervorgehoben, dass sich die Freizeitmöglichkeiten auf dem Gelände auf die den Nachbarn zugewandte Seite beschränken und es daher bis in die späten Abendstunden sehr turbulent zugeht. Ein Bolzplatz, welcher auf dem Gelände besteht, wurde wegen vermeintlicher Sicherheitsmängel gesperrt.

Weiter ist für die Anwohner ein sehr grosses Ärgernis, dass es für sie innerhalb der Stadtverwaltung keine wirklichen Ansprechpartner gibt. Man könnte viele Sorgen und Ängste, die die Anwohner der ehemaligen Familienferienstätte haben, in persönlichen Gesprächen zumindest abmildern, im Rathaus sehe man aber offenbar keinen Gesprächsbedarf.

Olper Schützenfest

Vielen Dank allen Besuchern, die uns am Montag am Stand auf dem Ümmerich besucht haben. Es hat Spass gemacht.

Auch der unabhängige Christoph Lütticke (Bürgermeisterkandidat aus Drolshagen) war mal kurz bei uns. Schuetzenfest_2015_Montag

Andreas Molter als Bürgermeisterkandidat

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nominierte die UCW Olpe den 48-jährigen Familienvater Andreas Molter aus Rhode als Ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im September.

Hier der Pressebericht aus dem Sauerlandkurier vom 03.07.2015:

 

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Ausserordentliche Mitgliederversammlung am 02.07.2015

Die Mitglieder der UCW Olpe treffen sich zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 02.07.2015 im Kolpinghaus. Einziger Tagesordnungspunkt der Versammlung ist die Frage eines Bürgermeisterkandidaten für die Wahlen des Olper Bürgermeisters am 13 September.

Die Entscheidung ist gefallen:

aus dem Regenbogenland wird eine Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes NRW für Asylbewerber.

Die Thematik hat wochenlang die Gespräche in Olpe beherrscht.

Es war definitiv gut, dass die UCW dieser Fragestellung von Beginn an mit Skepsis entgegen getreten ist. Letztendlich waren die in der Debatte genannten Zahlen für die Mehrheit ein so schlagkräftiges Argument, dass die ZUE die einzig vernünftige Lösung für die Stadt zu sein scheint. Das weitere Argument der Verwaltung, es stünden (aktuell) nicht genügend dezentrale Plätze zur Verfügung, kann nicht wirklich als schlagkräftig gelten, da es nicht einmal ansatzweise untersucht wurde. Die Annahmen der Verwaltung beruhten lediglich auf einer relativ kostspieligen Containerunterbringung.

Man kann jetzt nur hoffen, dass die ZUE weiterhin von den Olper Bürgern so unterstützt wird, wie bisher!

Vielleicht kann man als Fazit festhalten, dass es in der Frage kein richtig und kein falsch gibt, denn ob sich die ZUE in Olpe bewährt und Akzeptanz findet, wird man erst langfristig bewerten können. Leider kann man jetzt schon festhalten, dass wir als Stadt nicht mehr die Chance haben, neue Bürger begrüßen zu können. Unsere Gäste sind im Regenbogenland nur auf der Durchreise.

Ebenso sollte man sich auch daran erinnern, dass das Verhalten des Bürgermeisters und die Geheimniskrämerei in der ganzen Angelegenheit einer offenen und fairen Diskussion nicht dienlich war. Wenn es nicht der Zufall ans Tageslicht gebracht hätte, wären Bürger und Rat vor vollendete Tatsachen gestellt worden!

Wir hoffen, dass dieses Konzept tatsächlich funktioniert und werden die weitere Entwicklung im Auge behalten. Wir hoffen, dass auch die direkten Anwohner eine friedliche und freundliche Nachbarschaft bekommen.